Abendroutinen für Mamas: Entspannen, abschalten, auftanken
In diesem Artikel erfährst du, warum eine Abendroutine für Mamas mehr ist als ein Ritual vor dem Schlafengehen – und wie du sie individuell und alltagstauglich gestalten kannst.
Mama-Sein ist ein Fulltime-Job – oft sogar weit darüber hinaus. Zwischen Familie, Haushalt, Job und den kleinen und großen Herausforderungen des Alltags bleibt kaum Raum für dich selbst. Genau deshalb ist eine bewusste Abendroutine so wertvoll. Sie schenkt dir Zeit, um dich zu erholen, aufzutanken und wieder bei dir selbst anzukommen.
Warum ist eine Abendroutine für Mamas so wichtig?
Eine Abendroutine für Mamas ist mehr als nur ein paar entspannende Minuten vor dem Zubettgehen. Sie ist deine ganz persönliche Zeit, um neue Energie zu tanken und dich selbst nicht aus dem Blick zu verlieren.
Nach einem vollen Tag mit Kindern, Arbeit und Haushalt hast du es verdient, dich selbst wieder wahrzunehmen – ganz ohne Verpflichtungen. Schon wenige Minuten am Abend, die nur dir gehören, können einen großen Unterschied machen. Sie geben dir das Gefühl, nicht nur für andere da zu sein, sondern auch für dich selbst.
Außerdem ist die Abendzeit ideal, um dich mit deinen Gedanken und Gefühlen zu verbinden. Ob durch Lesen, Schreiben oder ruhige Reflexion – am Ende des Tages hast du oft den nötigen Abstand, um Dinge neu zu bewerten, dankbar zurückzublicken oder über dich hinauszuwachsen.

Eine Abendroutine bereitet dich auf den nächsten Tag vor
Wie du deinen Tag beendest, hat großen Einfluss darauf, wie du den nächsten beginnst. Eine ruhige, achtsame Abendroutine lässt dich entspannter einschlafen und sorgt dafür, dass du am Morgen erfrischt und klar in den Tag starten kannst.
Wenn du dir abends bewusst Zeit für dich nimmst, stärkst du nicht nur deine körperliche Regeneration, sondern auch deine emotionale Widerstandskraft. Du wirst ruhiger, gelassener und gehst mit mehr Klarheit in die Herausforderungen des nächsten Tages. Eine Abendroutine hilft dir, dich selbst nicht zu verlieren – gerade dann, wenn dein Alltag oft um andere kreist.
Meine persönliche Abendroutine
Meine eigene Abendroutine variiert, je nachdem, ob ich an dem Abend noch Termin habe oder nicht. Doch es gibt einige Elemente, die mir besonders gut tun und die ich – wann immer möglich – mit einbaue. Oft beginne ich den Abend mit einer kurzen Yogaeinheit oder einer ruhigen Meditation. Diese Momente helfen mir, den Tag hinter mir zu lassen und ganz im Hier und Jetzt anzukommen.
An manchen Abenden schreibe ich in mein Journal – Gedanken, Dankbarkeiten oder kleine Impulse, die mir begegnet sind. Manchmal bereite ich mir eine Tasse Kakao zu und genieße eine kleine Kakaozeremonie, um mich mit mir selbst zu verbinden.
Ich liebe es, zu lesen oder mich mit einem inspirierenden Onlinekurs weiterzubilden. Auch meine Musikinstrumente spielen abends eine besondere Rolle – sie schenken mir Freude, Ausdruck und kreative Energie.
Etwa eine Stunde bevor ich ins Bett gehe, schalte ich alle Bildschirme aus. Dann folgt meine Hautpflege-Routine, ein warmer Tee und ein gutes Buch. Spätestens um halb elf möchte ich im Bett liegen – das ist für mich ein wichtiger Fixpunkt, denn mein Schlaf ist meine wichtigste Energiequelle.
Natürlich sieht nicht jeder Abend gleich aus. An meinen freien Abenden mache ich das worauf ich an dem Abend Lust habe. Wenn ich Yogakurse gebe oder mit meinem Mann etwas gemeinsam unternehme, verändert sich mein Ablauf. Doch was ich immer versuche, ist meine Einschlafzeit einzuhalten. Sie ist für mich das wichtigste Element meiner Routine – weil sie mir die Basis für einen kraftvollen neuen Tag schenkt.

Inhalte einer Abendroutine für Mamas
Jede Abendroutine darf so individuell sein wie du selbst. Es gibt keine festen Regeln, aber ein paar hilfreiche Orientierungspunkte. Besonders bewährt für mich hat sich eine Struktur aus diesen drei Elementen:
- Etwas, das dir Energie schenkt
- Etwas für deine persönliche Entwicklung
- Etwas für deine Gesundheit und deinen Schlaf
Diese Struktur gibt dir Orientierung – ohne dich einzuengen. Wenn du dir daraus deine ganz persönliche Routine zusammenstellst, entsteht mit der Zeit ein liebevolles Abendritual, das dich stärkt und nährt.

Etwas, das dir Energie schenkt
Um herauszufinden, was dir wirklich guttut, hilft oft eine ganz einfache Übung: Nimm ein Blatt Papier und schreibe auf der einen Seite alles auf, was dir Energie schenkt – und auf der anderen Seite das, was dir Energie raubt. Alles, was dir Kraft raubt, sollte nicht Teil deiner Abendroutine sein. Und idealerweise versuchst du, auch insgesamt weniger Zeit damit zu verbringen.
Was dir Energie schenkt, kann ganz unterschiedlich sein: Vielleicht ist es ein Spaziergang an der frischen Luft, eine kurze Meditation, ein Kapitel in einem Roman oder ein kreatives Hobby wie Stricken, Häkeln oder Zeichnen. Auch Musik hören oder Hörbücher können wunderbare Energiespender sein. Wichtig ist nur, dass es dir wirklich guttut – nicht, dass es auf irgendeiner „Selfcare-Liste“ steht.
Etwas für deine persönliche Entwicklung
Die Abendstunden sind oft der einzige Moment am Tag, in dem du in Ruhe lesen, lernen oder reflektieren kannst. Deshalb ist dieser Teil der Routine ideal für deine persönliche Weiterentwicklung. Vielleicht möchtest du einen Onlinekurs verfolgen, der dich interessiert, oder ein Buch lesen, das dich inspiriert. Vielleicht möchtest du dich spirituell weiterentwickeln, mit deiner inneren Stimme verbinden oder ein neues Hobby entdecken, dem du schon lange nachgehen wolltest.
Auch das Erlernen einer neuen Sprache, das Schreiben von Gedanken oder Visionen oder das bewusste Reflektieren deines Tages können dich dabei unterstützen, dich selbst weiterzuentwickeln und innerlich zu wachsen.
Was dir Energie schenkt, kann ganz unterschiedlich sein: Vielleicht ist es ein Spaziergang an der frischen Luft, eine kurze Meditation, ein Kapitel in einem Roman oder ein kreatives Hobby wie Stricken, Häkeln oder Zeichnen. Auch Musik hören oder Hörbücher können wunderbare Energiespender sein. Wichtig ist nur, dass es dir wirklich guttut – nicht, dass es auf irgendeiner „Selfcare-Liste“ steht.
Etwas für deine Gesundheit und einen erholsamen Schlaf
Guter Schlaf beginnt nicht erst, wenn du ins Bett gehst – sondern mit der Art und Weise, wie du deinen Abend gestaltest. Alles, was deinen Körper und Geist beruhigt, hilft dir, besser in die Nachtruhe zu finden. Dazu gehören Rituale wie eine sanfte Hautpflege, ein warmes Fußbad oder beruhigende Atemübungen.
Auch das bewusste Vermeiden von Bildschirmzeit mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen trägt maßgeblich dazu bei, dass dein Nervensystem zur Ruhe kommt. Gönn dir außerdem feste Einschlafzeiten – dein Körper liebt Routinen und wird es dir mit mehr Energie am nächsten Morgen danken.

Deine persönliche Abendroutine: Mach dein Ding daraus
Es gibt keine perfekte Abendroutine für Mamas. Wichtig ist nur, dass sie dir guttut. Du darfst ausprobieren, variieren, umstellen und auch mal Dinge weglassen. Höre auf dein Gefühl und finde heraus, was du gerade brauchst. Mal ist es Ruhe, mal Inspiration, mal Bewegung. Du entscheidest.
Es gibt kein „richtig“ oder „falsch“. Deine Abendroutine darf sich jeden Tag anders anfühlen.
Wichtig ist nur: Sie tut dir gut.
✨ Probier dich aus.
✨ Spür in dich hinein.
✨ Lass los, was nicht passt.
✨ Nimm mit, was dir Energie gibt.
Mach aus deiner Abendroutine ein liebevolles Ritual – ganz für dich.
Erlaube dir, diese Zeit als Geschenk an dich selbst zu sehen. Nicht als weiteren Punkt auf der To-do-Liste – sondern als liebevolle Einladung, bei dir anzukommen. Probier dich aus und finde deinen ganz persönlichen Abendrhythmus.
Herzliche Grüße
Angela